EU
Polarisierungs-Verlauf
Tägliche Durchschnitts-Divergenz aller Stories zu „EU". Balken zeigen Anzahl Stories pro Tag.
Dominante Outlets
Welche Medien greifen das Thema am häufigsten auf.
- 01Der Standard33
- 02Die Presse31
- 03ORF30
- 04Kronen Zeitung28
- 05Kurier27
- 06OÖ Nachrichten20
Wiederkehrende Frame-Aspekte
Welche Vergleichs-Dimensionen die KI in den Stories immer wieder identifiziert hat — strategisch relevant für Framing-Berater.
- Tonalität und politische Rahmung1× erkannt
- Attributionsmuster und Schuldzuweisung1× erkannt
- Kontextualisierung von Österreichs Rolle1× erkannt
- Rahmung des Machtwechsels in Ungarn1× erkannt
- Wortwahl zur Wasserkrise1× erkannt
- Politische Forderungen bei Wasser1× erkannt
Blinde Flecken im Diskurs
Sätze, die die KI als „nicht erfasst" im Lager-Vergleich markiert hat — potentielle ungenutzte Narrative.
- Keine Gegenperspektive aus EU-Institutionen oder anderen Mitgliedstaaten erfasst. Kontext zu Österreichs Beitragszahlungen fehlt. Argumentation anderer Staaten zum Budget bleibt außen vor.
- Rechts-Boulevard blendet Orbáns Systemabbau und Medienfreiheitsfragen in Ungarn weitgehend aus. Links thematisiert kaum wirtschaftliche Investitionschancen bei der Wasserkrise.
- Keine Stellungnahme der ungarischen Regierung, keine Diskussion der politischen Hintergründe oder möglicher Gegenmaßnahmen Ungarns.
- Gründe für die Rückgabe nicht ersichtlich; fehlende Details zu parlamentarischen Konstellationen oder Stellungnahmen beteiligter Akteure.
- Kein Lager thematisiert die Hintergründe der ursprünglichen EU-Regelung von 1979 oder deren Sinn für andere Mitgliedsstaaten.
- Links-Perspektive fehlt völlig. Mitte thematisiert keine Verbraucher-Konsequenzen. Rechts behandelt nicht die wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Argumente differenziert.
- Keine Perspektive auf praktische Durchsetzbarkeit oder technische Herausforderungen bei der Implementierung. Fehlende Stimmen von Opferorganisationen oder Datenschutzexperten.
- Keine Stimmen von Herstellern vegetarischer Produkte oder Verbraucherschutzorganisationen erfasst; wirtschaftliche Auswirkungen der Regelung nicht thematisiert.
Stories zu „EU"
Alle im Archiv
Wie es zum Referendum kam: Der Autor Kurt Leutgeb über den gemeinen Engländer, die EU und den Brexit
Standard deutet Brexit als Resultat gesellschaftlicher Problemstrukturen; Kurier konzentriert sich auf empirische Gegenwartsbewertung durch Briten selbst.
Ab Mitte Juni darf Marmelade wieder Marmelade heißen
Sachliche Regelungsänderung vs. EU-Kritik: Lager-Unterschied liegt weniger im Faktenkern als in der Rahmung der EU als Verursacher.
Gipfel: Stocker für kleineres Budgetvolumen - ORF
ORF berichtet sachlich über Stockers Position, während eXXpress mit polarisierender Sprache ('Bankomaten der EU') politische Schärfe einbringt.

EuGH: Ungarns Zwangsrabatte im Lebensmittelhandel rechtswidrig
Keine erkennbare Frame-Divergenz zwischen Links und Mitte; beide Medien berichten identisch über die Kernfakten und das EuGH-Urteil.

Ertragreiche Ernte in Gefahr - Hitze, fehlender Regen etzen Bauern maiv unter Druck
Links betont Demokratisierung Ungarns und Klimafolgen beim Wasser; Rechts/Boulevard fokussiert auf praktische Versorgungsprobleme und wirtschaftliche Dimensionen.
EU-Parlament erlaubt "Veggie-Burger" und "Tofu-chnitzel"
Links betont die Liberalität der Regelung (Veggie-Produkte erlaubt); Rechts akzentuiert den Schutz von Fleischbegriffen durch Verbote.
EU-Parlament als letzte Hürde für die Neue Gentechnik - Salzburger Nachrichten
Mitte betont parlamentarische Hürden und regulatorische Prozesse; Rechts verbindet NGT direkt mit österreichischen Verbraucherauswirkungen und impliziert nationale Handlungsfähigkeit.
Rumänien: Designierter Premier gibt Regierungsauftrag zurück - Salzburger Nachrichten
Berichterstattung zwischen sachlicher Meldung und dramatisierendem Framing eines politischen Scheiterns.