01Framingfokus: Erlaubnis vs. Verbot
Der Standard führt mit "erlaubt" und hebt positive Ausnahmen hervor (Veggie-Burger, Tofu-Schnitzel bleiben erlaubt). Die Presse hingegen stellt Verbote in den Mittelpunkt ("werden verboten") und rahmt die Maßnahme als Schutz-Regelung für Fleischbegriffe. Mitte-Medien (OÖ Nachrichten, Salzburger Nachrichten) berichten neutral mit beiden Aspekten, betonen aber ebenfalls das Verbot-Element. Dieser Unterschied spiegelt wider, ob die Geschichte eher als Liberalisierung oder als Restriktive Maßnahme wahrgenommen wird.
02Konkretisierung vs. Abstraktion
Der Standard und die Mittequellen nennen spezifische Beispiele erlaubter Begriffe (Veggie-Burger, Tofu-Schnitzel). Die Presse nennt dagegen Verbots-Beispiele (Veganes Huhn, Seitan-Steak), was eine strengere Tonalität schafft. oe24 bleibt völlig abstrakt und nennt weder Erlaubtes noch Verbotenes, wodurch keine Orientierung für Leser entsteht.
03Bewertungssprachstil
Die Presse nutzt das Wort "schützt" (wertendes Verb, impliziert Nutzen), während Standard und Mitte neutrale Verben verwenden ("erlaubt", "sind verboten"). Die Presse-Headline mit "chützt" (Tippfehler offensichtlich) mindert die Professionalität, ändert aber nicht die grundsätzlich protektionistische Rahmung der Geschichte im Vergleich zu Links.