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Live·Aktualisiert 20.5.2026·zuerst: Der Standard·kultur

Neues Handbuch des Dokumentationsarchivs: Orientierung im rechtsextremen Dickicht

Worum geht's

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat nach über 30 Jahren ein neues 'Handbuch des Rechtsextremismus in Österreich' veröffentlicht. Das Werk wurde am Dienstag im Wien Museum von den Herausgebern vor Publikum präsentiert und stieß auf großes Interesse. Herausgeber Andreas Kranebitter, Leiter des DÖW, beantwortete dabei Fragen zur Verortung der FPÖ und deren Verbindungen zur rechtsextremen Szene. Das Buch erscheint im Falter Verlag.

So rahmen die Lager
2 L0 M0 R
Medien pro Lager · 2 insgesamt
3 · Medien-KonsensWenig Daten·2 Medien
Blinder Fleck

Mitte und Rechts berichten nicht. Kritische Perspektiven zur Einordnung des DÖW oder zur Framing-Frage rund um die FPÖ fehlen vollständig.

KI-Frame-Analyse · verifiziert gegen Originalartikel
So unterscheiden sich die Lager

01Einseitige Medienabdeckung

Ausschließlich Links-Medien — Falter (mit drei Beiträgen) und Der Standard (mit zwei Beiträgen) — berichten über das neue Handbuch. Mitte- und Rechts-Medien sind nicht erfasst, weshalb kein direkter Lager-Vergleich möglich ist. Diese Abwesenheit ist selbst ein Befund: Die Publikation findet medial ausschließlich in jenem Spektrum Resonanz, das dem Thema inhaltlich nahesteht.

02Schwerpunkt FPÖ-Verortung

Innerhalb des Links-Lagers setzt vor allem der Falter einen explizit politischen Schwerpunkt, indem er die Frage 'Wie gefährlich ist die FPÖ?' direkt im Titel führt und im Podcast die Verbindung Kickls zur rechtsextremen Szene thematisiert. Der Standard bleibt etwas zurückhaltender und betont stärker den wissenschaftlich-dokumentarischen Charakter des Werkes als Nachschlagewerk, ohne die FPÖ namentlich in den Vordergrund zu stellen.

03Tonalität und Wertung

Der Falter bewertet das Handbuch offen positiv ('auf das ich lange gewartet habe') und nimmt damit eine klar advocacy-nahe Haltung ein. Der Standard wählt einen nüchterneren, berichtenden Ton ('Großes Interesse', 'Orientierung im rechtsextremen Dickicht') und bleibt näher an einer klassischen Veranstaltungsberichterstattung, auch wenn die Grundhaltung gegenüber dem Werk ebenfalls affirmativ ist.

Wer hat zuerst berichtet

Zeitachse · 6 Medien
  1. Der Standard

    14:00

    Zuerst
  2. Falter

    15:00

    +6 T
  3. Falter

    15:00

    +6 T
  4. Falter

    02:30

    +7 T
  5. Der Standard

    14:37

    +7 T
  6. Falter

    17:00

    +7 T

6 Artikel

Direkt zu den Quellen
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