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Live·Aktualisiert 13.5.2026·zuerst: Die Presse·sicherheit

Handbuch neu aufgelegt: „Rechtsextremismus ist in Österreich auf dem Vormarsch“

Worum geht's

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat ein Handbuch zum Thema Rechtsextremismus in Österreich neu aufgelegt. DÖW-Leiter Andreas Kranebitter bezeichnet Rechtsextremismus als die 'quantitativ größte Gefährdung unserer Demokratie'. Die Publikation befasst sich mit rechtsextremen Strömungen und Entwicklungen in Österreich.

Handbuch neu aufgelegt: „Rechtsextremismus ist in Österreich auf dem Vormarsch“
BildDie Presse
So rahmen die Lager
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Medien pro Lager · 2 insgesamt
Links

nicht erfasst

Mitte

Die Presse (Mitte-rechts) gibt die Hauptaussage von DÖW-Leiter Kranebitter ohne erkennbare redaktionelle Wertung wieder und stellt den Befund 'Rechtsextremismus ist in Österreich auf dem Vormarsch' als Neuigkeit in den Vordergrund.

Rechts

eXXpress stellt die DÖW-Studie als tendenziös und methodisch mangelhaft dar, indem das Outlet behauptet, ein großer Teil der erfassten 'rechten Übergriffe' sei muslimischen Tätern oder Linken zuzuschreiben, und das DÖW als politisch instrumentalisierte Institution rahmt.

15 · Medien-KonsensWenig Daten·2 Medien
Blinder Fleck

Links- und Mitte-Medien sind nicht erfasst. Stimmen der im Handbuch beschriebenen Akteure sowie unabhängige Kriminologen fehlen in beiden Snippets.

KI-Frame-Analyse · verifiziert gegen Originalartikel
So unterscheiden sich die Lager

01Bewertung der DÖW-These

Die Presse übernimmt Kranebitters Formulierung von der 'quantitativ größten Gefährdung' als Aufhänger, ohne diese inhaltlich zu konterkarieren. eXXpress hingegen verwendet dieselbe Formulierung als Ausgangspunkt für eine direkte Widerlegung und nennt die Studie eine 'halbe Wahrheit'. Damit beschreiben beide Outlets dasselbe Zitat, ziehen daraus aber entgegengesetzte Schlussfolgerungen.

02Täter-Zuschreibung

eXXpress führt explizit muslimische Täter und Linke als Gegenargument ins Feld und bestreitet damit die Kategorisierung des DÖW methodisch. Die Presse thematisiert die Frage der Täter-Zuschreibung in ihrem Snippet nicht, sondern referiert die Studienaussage ohne Gegenperspektive.

03Institutionelle Glaubwürdigkeit des DÖW

eXXpress stellt die Legitimität des DÖW als Institution grundsätzlich in Frage, indem das Outlet schreibt, die 'Geschichten sind eben immer die gleichen und längst auserzählt', und räumt dem Archiv lediglich historischen Nutzen ein. Die Presse rahmt das DÖW demgegenüber implizit als seriöse Quelle, deren Publikation eine Neuauflage wert ist.

04Tonalität

Der Snippet der Presse ist deskriptiv und nüchtern gehalten, ohne erkennbare Wertungssprache. eXXpress verwendet demgegenüber polemische Formulierungen wie 'Handbuch der Halbwahrheiten' und rahmt die Studie als politisch motiviertes Produkt — eine Tonalität, die klar über sachliche Medienkritik hinausgeht.

Wer hat zuerst berichtet

Zeitachse · 2 Medien
  1. Die Presse

    07:31

    Zuerst
  2. eXXpress

    11:00

    +3 h

2 Artikel

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