01Detailtiefe und Kontextualisierung
Während der ORF die Kernaussage der Studie knapp zusammenfasst und allgemein auf Verbesserungsbedarf verweist, liefern die Salzburger Nachrichten zusätzliche statistische Einordnung: Konkret wird die Prävalenzrate von einem Sechstel bis Siebtel betroffener Schulkinder genannt. Beide Outlets nennen SIPCAN als Quelle und benennen finanzielle Hürden als zentrales Problem, unterscheiden sich jedoch in der Ausführlichkeit der Darstellung.
02Tonalität
Beide Medien berichten in einem nüchtern-sachlichen Ton ohne Schuldzuweisungen oder politische Färbung. Der ORF formuliert etwas allgemeiner ('brauche es noch einige Verbesserungen'), während die Salzburger Nachrichten die Betroffenenperspektive leicht stärker einbeziehen, indem sie explizit auf Familien verweisen, die 'auf Schwierigkeiten stoßen'.
